Jungjägerbefragung des Jagdverbandes 2020

Was sind Motive und Wünsche der kommenden Jägergeneration? Die bereits dritte bundesweite DJV-Jungjägerbefragung soll Einblicke geben. Alle Jagdschulen sind aufgerufen, mitzumachen. Den Fragebogen gibt es gedruckt oder online.

 

Immer mehr Deutsche machen das Grüne Abitur. Was treibt sie an und was sind ihre Wünsche? Der Deutsche Jagdverband (DJV) möchte wissen, wie die junge Jägergeneration tickt und ruft alle Jagdschulen auf, die DJV-Jungjägerbefragung zu unterstützen. Das unabhängige IfA Marktforschungsinstitut Bremer & Partner (IfA) aus Essen führt diese im Auftrag durch. „Wir wollen unsere Arbeit noch stärker an jungen Menschen ausrichten. Und wir wollen zeigen, wie vielfältig und lebendig Jagd und Jäger sind“, sagte DJV-Präsident Dr. Volker Böhning. Die Umfrage läuft insgesamt ein Jahr, um alle Kursformen abzubilden. Einsendeschluss ist der 30. September 2021.

Gedruckte Fragebögen können kostenlos samt Freiumschlag über die DJV-Service GmbH bestellt werden (E-Mail: info@djv-service.de). Auf der DJV-Internetseite steht ein ausfüllbares PDF-Formular zum Herunterladen bereit. Zusätzlich gibt es eine Online-Version des Fragebogens. Abrufbar ist dieser zum Beispiel mobil über Smartphone und Tablet. Egal ob handschriftlich oder digital: Die Umfrage dauert lediglich etwa 10 Minuten. Alle gesammelten Daten werden vom IfA Marktforschungsinstitut anonym erfasst und ausgewertet. 

Nach 2011 und 2016 ist es die dritte DJV-Jungjägerbefragung. Es zeigt sich bereits jetzt, dass der Anteil der Jägerinnen in Deutschland weiter steigt. So waren 2016 mit 24 Prozent, bereits ein Fünftel mehr Frauen in den Vorbereitungskursen als 2011. Familientradition spielt offensichtlich immer weniger eine Rolle: 2016 gab ein Fünftel der Jagdschüler an, keine jagdlichen Vorerfahrungen zu haben. Ein knappes Viertel lebt zudem in der Stadt. Durchschnittlich liegen die Ausgaben für einen Jagdschein bei 1.900 Euro.