Und plötzlich war alles anders… Dillkreisjäger nach dem Lockdown.

Die Dillkreisjäger

Liebe Jägerinnen und Jäger,

der „Lockdown“ hat auch den Verein der Dillkreisjäger getroffen. 

Zum Glück ist die Ausübung der Jagd weiterhin möglich und jeder kann der Einzeljagd vollumfänglich nachgehen. 

Für die Durchführung der bald anstehenden Drückjagden wurde eine erste Empfehlung durch das HMUKLV gegeben.

Wir haben diese in den e-mail-Verteiler gestellt.

Für das laufende Jahr haben wir endgültig beschlossen, alle geplanten Veranstaltungen abzusagen. Eine Jahreshauptversammlung wird es erstmals in der Vereinsgeschichte in diesem Jahr nicht geben, sie wird im kommenden Jahr nachgeholt. 

Es bedeutet aber nicht, dass der Vorstand untätig war. Der Geschäftsbetrieb lief in der vergangenen Zeit unter Verwendung der digitalen Medien, Beschlüsse und Entscheidungen wurden teilweise im Umlaufverfahren getätigt.

Am 07. Juli traf sich der Vorstand nach längerer Pause erstmalig wieder zu einer Sitzung, zwischenzeitlich sind weitere Treffen erfolgt. 

Das Jahr 2021 wird ein wichtiges Jahr für die Dillkreisjäger. 

Wir feiern unser 75-jähriges Vereinsjubiläum und zusätzlich wird der Landesjägertag 2021 in Herborn stattfinden. Zwei Veranstaltungen für die Eure Unterstützung unumgänglich ist. 

Neben diesen beiden herausragenden Ereignissen wird es wieder ein volles Jahresprogramm mit neuen und bekannten Aktionen geben. Darüber hinaus wird auch eine Jubiläumsausgabe unseres Jahrbuches erscheinen.

Im Vorstand sind viele organisatorische Aufgaben zu lösen, damit die Dillkreisjäger zukunftsfähig werden. Die Einrichtung einer Geschäftsstelle ist abgeschlossen und war ein wichtiger Schritt auf diesem Weg.

(Kontakt: info(at)dillkreisjaeger.com)

Wenn wir ein lebendiger Verein sein wollen, sind auf Dauer die vielfältigen Anforderungen und Arbeiten von einem 5-köpfigen Vorstandsteam alleine nicht zu bewältigen.

Es spricht für sich, dass die Hundeausbildung und die Jungjägerausbildung großen Zuspruch bis weit über die Grenzen des Dillkreises hinaus finden. Auch hier arbeiten die Akteure jedoch am Limit. 

Die Mitglieder des Vorstandes werden darum bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf Euch zukommen, Euch ansprechen und um Mitarbeit werben. Es wäre mehr als schön, wenn sich nicht jeder gleich wegduckt und das Argument „ich habe keine Zeit“ aus dem Jagdrucksack zieht!

Es warten anspruchsvolle Aufgaben in der Vereinsorganisation und der Jungjägerausbildung, der Öffentlichkeitsarbeit und der Betreuung unserer Website www.dillkreisjaeger.com Ich bin mir sicher, dass sich unter unseren Mitgliedern Personen befinden, die in einem engagierten Team mitarbeiten wollen. 

Unser Verein weist aktuell fast 500 Mitglieder auf und ist den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. Das ist bemerkenswert in einer Zeit, in der viele Vereine vor großen Problemen und Existenzfragen stehen. 

Wir brauchen den Zusammenhalt bei den Dillkreisjägerinnen und -jägern, um den zukünftigen Aufgaben gerecht zu werden. Wir sind kompetente Ansprechpartner in allen Fragen der praktischen Jagdausübung und der Wildbiologie. Wir sind verantwortungsvolle Waffenbesitzer und wissen dieses Privileg zu schätzen. Wir haben unschätzbar wertvolle Ortskenntnisse. Wir erzeugen im Rahmen der Jagdausübung ein absolut wertvolles Lebensmittel – Wildfleisch. Mehr „Bio“ geht nicht.  Wir müssen uns nicht verstecken! 

Die Ansprüche der Forstwirtschaft und des Naturschutzes werden zunehmend größer, der Stellenwert der Jagd muss sich dem nicht unter-ordnen. 

Gerade in einer Zeit des Klimawandels, eines nahezu unabwendbaren Artensterbens und einer anhaltenden Lebensraumbedrohung kommt der Jagd eine wichtige und zentrale Aufgabe zu. Nur gemeinsam können wir uns diesen Herausforderungen stellen. Dabei ist es wenig hilfreich, Fronten aufzubauen, vielmehr sollten wir mit allen Akteuren den Dialog suchen und gemeinsame Ziele formulieren und anstreben.

Ich freue mich auf Eure/Ihre Unterstützung und Mitarbeit und hoffe, dass wir als Verein im kommenden Jahr wieder uneingeschränkt aktiv sein dürfen.

Euer Rudi Schönhofen. 

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